Angela Freimuth

Lebenslauf

Ausbildung - Beruf:

Nach dem Realschulabschluss 1982 legte ich im Jahr 1985 das Abitur am Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid ab. Anschließend wurde ich bei dem Lüdenscheider Unternehmen Busch-Jaeger-Elektro zur Werkzeugmacherin ausgebildet - eine tolle und prägende Zeit. Trotz aller Faszination für Technik und Innovationen war mein ursprünglicher Berufswunsch Rechtsanwältin nicht vergessen.

Deshalb begann ich im Herbst 1988 an der Universität Bonn mein Studium der Rechtswissenschaften und legte zunächst das 1. und im Jahr 1998 auch das 2. Juristische Staatsexamen ab. Seitdem bin ich als selbständige Rechtsanwältin beim Landgericht Bonn zugelassen und arbeite insbesondere im Steuer- und Insolvenzrecht.

Politisch:
Im Jahr 1987 wurde ich Mitglied der FDP und der Jungen Liberalen. Im Jahr 1994 wurde ich erstmalig in den Landesvorstand gewählt und bin seit dem Jahr 2002 stellvertretende Landesvorsitzende der FDP NRW. In meinem Heimatbezirk FDP Westfalen-West (mit den Kreisverbänden Siegen-Wittgenstein, Olpe, Hagen, Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis) wurde ich im Jahr 1998 erstmals zur Bezirksvorsitzenden gewählt und bin es seit dem. In den Jahren 2003 bis 2013 durfte ich auch im FDP-Bundesvorstand mitarbeiten.

Parlamentarische Arbeit

Im Mai 2000  wurde ich erstmals für die FDP in den nordrhein-westfälischen Landtag und von diesem für die Jahre 2005 bis 2012 und seit Juni 2017 zur Vizepräsidentin gewählt. 

Seit dem Jahr 2012 vertrete ich die FDP-Landtagsfraktion als Obfrau im Hauptausschuss, Mitglied im Kulturausschuss und als Sprecherin für Wissenschaft und Forschung (bis 2017 auch noch Innovation). Wissenschaft und Forschung und der Innovationstransfer sind wesentlich für den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschaft. Mir ist es ein besonderes Anliegen, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Wissenschaft und Forschung frei und erfolgreich arbeiten können. 

Zuvor war ich von 2000 bis 2012 Haushalt- und Finanzpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion. Obwohl die öffentliche Hand zur Zeit über Steuern in Rekordhöhe von den Bürgern und Unternehmen einnimmt, ist es bis heute nicht geglückt, die Verschuldung des Landes zu reduzieren. Für mich gehört zu einer nachhaltigen und generationengerechten Haushaltspolitik, dass der Staat nicht mehr Geld ausgibt, als er einnimmt. Darüber hinaus müssen Ressourcenverbrauch und Folgekosten in unseren Haushalten auch endlich transparent ausgewiesen werden.  Ungedeckte Checks zu Lasten der nachfolgenden Generationen darf es nicht geben. Auch hat das Debakel um die einst ruhmreiche WestLB, mit dem ich mich in der 16. Legislaturperiode als Obfrau im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur WestLB intensiv befassen durfte, deutlich gezeigt, dass der Staat nicht der bessere Unternehmen ist und unternehmerische Risiken eben nicht auf die Steuerzahler abgewälzt werden dürfen. 

In den Jahren 2005 bis 2012 durfte ich als Kulturpolitische Sprecherin nicht nur landesseitig die Kulturhauptstadt Europas Essen für das Ruhrgebiet 2010 begleiten, sondern insbesondere die Verdoppelung des Kulturförderetat des Landes von 2005 bis 2010 und damit eine deutliche Stärkung der kulturellen Bildung und der freien und kommunalen Kultureinrichtungen mit auf den Weg bringen. 

Als Vorsitzende der Vollzugskommission des Rechtsausschusses in den Jahren 2005-10 konnte ich ferner auch die Durchsetzung unseres Rechts und die herausfordernde Arbeit im Strafvollzug begleiten.

Die transatlantische Freundschaft und Zusammenarbeit ist mir seit Jahrzehnten ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam mit einem Kollegen konnte ich im Jahr 2003 eine Deutsch-Amerikanische Parlamentariergruppe gründen, deren Vorsitzende ich im wesentlichen seit dem Jahr 2005 sein durfte.

Über weitere Ausschussmitgliedschaften und parlamentarische Aktivitäten informiere ich Sie gerne auf Nachfrage.

Ehrenamtliche Tätigkeiten: 
Erste politische Erfahrungen konnte ich wie viele andere auch in der Kommunalpolitik machen. In meiner Heimatstadt Lüdenscheid engagierte ich mich besonders für die Belange von Kindern und Jugendlichen und von 1989 - 1994 als sachkundige Bürgerin der FDP im Jugendwohlfahrts- bzw. Jugendhilfeausschuss und von 1999 bis 2002 im Schulausschuss.  Die wichtige und herausfordernde Arbeit unserer Polizei im Märkischen Kreis  begleite ich seit dem Jahr 2005 im Polizeibeirat.

Darüber hinaus engagiere ich mich seit dem Jahr 2004 als stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende in der Wolfgang-Doering-Stiftung und bin Landesvorsitzende der Liberalen Juristen NRW e.V.. 

Einfaches Mitglied bin ich im Kinderschutzbund Lüdenscheid, im Freundeskreis Johannes-Busch-Wohnverbund Lüdenscheid, bei den Liberale Frauen und im Alumni-Club der Universität Bonn.

Links zu den oben erwähnten Vereinen und Verbänden