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Schulbesuch mit Ministerin Yvonne Gebauer in Olpe und Siegen

Olpe/Siegen: NRW soll Bildungsland Nummer 1 werden. Dafür geht die NRW-Koalition neue Wege und entwickelt die Bildungs-, Lehr- und Forschungsmöglichkeiten fächerübergreifend neu.

So wurde am 3. Februar 2022 der „Bildungsconnector Olpe (bc:Olpe)“ eröffnet. Das Modellprojekt der Stadt Olpe und des Kreises Olpe unter der Leitung der Universität Siegen verbindet Lernen, Lehren und Forschen zu einem einzigartigen Bildungshub. Der Bildungsconnector umfasst fünf mit modernster Technik ausgestattete Räume in der ehemaligen Pestalozzischule in Olpe, die allen weiterbildenden Schulen in Olpe zur Verfügung stehen. In diesen können Schüler neue Techniken (u.a. Tablets, Laptops, Virtual-Reality-Brillen, 3D-Druck, eine digitale Tafel und eine 360°-Kamera) ausprobieren, Lehramtsstudieren können lernen, wie sie die neuen Medien didaktisch am sinnvollsten einsetzen und Forschende der Uni Siegen können mit den gewonnenen Erfahrungen neue Lehrmetoden für die Lehramtsausbildung entwickeln. Mit diesem einzigartigen Projekt zur anwendungsorientierten Forschung erreicht die Bildungsoffensive in NRW einen neuen Höhepunkt.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer unterstrich in ihrer Begrüßung: Digitale Bildung mache nicht an Fächergrenzen halt. Schule habe sich stark verändert, es sei aber erst der Beginn dieser Entwicklung, die wir aktiv gestalten werden. „Dieser Forschungsraum in Olpe ist wegweisend und Sie dürfen zu Recht stolz sein, was hier geschaffen wurde.“

Mit bei der Eröffnung in Olpe waren neben der FDP-Landtagsabgeordneten Angela Freimuth (4. von links) auch Landtagskandidat Colin Stamm (1. von links) und FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzende Claudia Berling (3. von links).

Weiter ging es dann im Projekt „DigiMath4Edu“ der Universität Siegen. Zunächst überzeugten sich Ministerin und Abgeordnete über den Einsatz in einer Förderschule und tauschten sich mit den Lehrkräften und Schülern aus. Allen beteiligten war die Freude anzusehen, mit digitalen Werkzeugen, Mathematik nachhaltig und systematisch zu verstehen und anzuwenden. Das Projekt DigitMath4Edu wird gefördert vom Land NRW und der „Südwestfalen Regionale 2025“ und durchgeführt von der Universität Siegen. In einer kleiner Messe konnten sich die Landespolitikerinnen von den zahlreichen Anwendungsbeispielen auch in Kooperation mit der Regionalen Wirtschaft überzeugen. FDP-Landtagskandidat Andreas Weigel (1. von links), der selbst zu Digitalisierungsanwendungen forscht, war ganz in seinem Element.

Gerade für die MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind diese Projekte Meilensteine auf dem Weg in die digitale und vernetzte Zukunft. Der Fachkräftemangel insbesondere in diesen Bereichen zeigt uns, wie wichtig nicht nur die Verbesserung der Lehre sondern auch die Forschung an der Lehre ist. NRW macht dabei große Schritte nach Vorne. 

Anschließend stellte sich die Bildungsministerin in der Wisent-Hütte in Wingeshausen den Fragen der Eltern und Lehrern. In einer kontroversen Diskussion stellt die NRW-Schulministerin klar, dass die FDP sich weiterhin für die Schulvielfalt und gegen ideologische Schulstrukturdebatten stellen wird. Und zum Umgang mit der Pandemie warb die Ministerin erneut, die Sorge um die Kinder, ihre physische und mentale Gesundheit und ihre Lebens- und Bildungschancen seien für sie der Maßstab.