Angela Freimuth, MdL Deutsch-Amerikanische Parlamentariergruppe

Düsseldorf, 11. September 2011

Gedenken an die Anschläge in New York



Die Bilder der brennenden Twin Towers
und der fliehenden Menschen wird niemand vergessen.
Sie wühlen noch heute auf und vermitteln
das Gefühl der Fassungslosigkeit,
das am 11. September 2001 viele Menschen ergriffen hat.

Zehn Jahre nach den Anschlägen erinnerten der Landtag Nordrhein-Westfalen und die Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika an die Opfer der Anschläge von New York und Shanksville, Pennsylvania.
Der 11. September 2001 habe die Welt verändert, stellte Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth einleitend fest. Erstmals in ihrer Geschichte habe die den Verteidigungsfall ausgerufen, Gesetze gegen den Terror, aber auch eine veränderte Wahrnehmung des Islam seien als Folgen der Terroraktionen zu registrieren. Der 11. September 2011 sei für ihre Generation ein ähnlich prägendes Ereignis gewesen wie Pearl Harbour für die Generation ihrer Eltern konstatierte US-Generalkonsulin Janice G. Weiner. In solchen Augenblicken scheine die Welt still zu stehen. Noch seien die Folgen der Anschläge nicht verarbeitet. Das Vermächtnis derer, die ihr Leben lassen mussten, sei jedoch, die Welt von morgen so zu gestalten, dass unsere Kinder in einer lebenswerten Welt aufwachsen könnte.

Die anschließende, von Matthias Beermann moderierte Gesprächsrunde in der Villa Horion bezog neben Frau Freimuth und Frau Weiner auch Alexander Lorz vom Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik sowie Haci Halil Uslucan von der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Essen, ein. Beim Kampf gegen den Terror sei noch kein Schlussstrich zu ziehen. Die Herausforderungen seien aber bewusster als vor zehn Jahren. So sei die Bedeutung von Vielem, was in den westlichen Staaten in den 90-er Jahren als selbstverständlich gegolten habe, heute wieder gegenwärtiger.
Die Diskussion werde und müsse über die grundlegenden Werte der demokratischen Gesellschaft geführt werden. Dabei gehe es immer um eine sorgfältige Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit. Keinesfalls dürften angstgeleitete Entscheidungen getroffen werden. Der Dialog mit den Muslimen sei zwingend. Diese sähen sich auch der Notwendigkeit gegenüber, sich mit den Gesellschaften, in denen sie lebten, aber auch mit ihrer Identität auseinanderzusetzen. Zehn Jahre nach den Terroranschlägen ordne sich die Welt neu. Das zeige sich in den islamischen Ländern Nordafrikas und im Verhältnis zu ihnen. Die Beschäftigung mit dem Islam habe deutlich zugenommen, allerdings auch der Anteil negativer Berichterstattung, so Uslucan. Der Islam sei nicht per se gewaltbereit. Andererseits müssten auch die Muslime sich mit ihrer Religion auseinandersetzen und deren Dominanzanspruch infrage stellen. Die islamische Welt sei viel differenzierter als zunächst wahrgenommen. Die Vielfalt einer großen Weltreligion müsse erkannt werden,von einem aufgeklärten bis zu einem menschenverachtenden Verständnis. 
Die Veranstaltung präsentierte auch Fotos des New Yorker Fotografen Joel Meyerowitz mit
einer Dokumentation über Ground Zero in der Zeit kurz nach 9/11 bis zum Februar 2011. Außerdem zeigt die Ausstellung eine Auswahl von Zeichnungen, Briefen, Kollagen und Kondolenzbüchern, die das US-Generalkonsulat in den Tagen unmittelbar nach 9/11 erhalten hat. Fotos und Bericht: Bernd Schälte, Landtag Nordrhein-Westfalen
Fotos und Bericht: Bernd Schälte, Landtag Nordrhein-Westfalen


Landtag meets Canada

Deutsch-Amerikanische Parlamentariergruppe bekommt Besuch aus kanadischen Parlamenten

Am Dienstag (28.06.2011) haben Abgeordnete der kanadischen Parlamente Alberta, New Brunswick sowie Saskatchewan im Zuge ihrer 10-tägigen Deutschlandreise den Landtag von Nordrhein-Westfalen besucht.
Teil ihres Programmes im Landesparlament war auch ein gemeinsames Frühstück mit den Abgeordneten der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe. Dabei gab es die für die Abgeordneten beiderseits des Atlantiks Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen über eine Vielzahl politischer Themen auszutauschen.

Die Vorsitzende der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe, Angela Freimuth, MdL, betonte im Gespräch mit dem Sprecher des Parlaments von New Brunswick, Dale Graham, dass Kanada ein Freund und Verbündeter auf dem nordamerikanischen Kontinent sei und die Beziehungen beider Länder erfreulicherweise an Intensität gewinnen.

Deutsch-Amerikanische Parlamentariergruppe des Landtags Nordrhein-Westfalen

Die Deutsch-Amerikanische Parlamentariergruppe des Landtags Nordrhein-Westfalen hat sich zu einem Meinungsaustausch mit dem kanadischen Konsul, Herrn Leslie Thomas Reissner getroffen.

Angela Freimuth, MdL,Konsul Leslie Thomas Reissner
Angela Freimuth, MdL,Konsul Leslie Thomas Reissner



Deutsch-Amerikanische Parlamentariergruppe <br />des Landtags 
Deutsch-Amerikanische Parlamentariergruppe
des Landtags 

Herzlich Willkommen bei der Initiative „umSteuern – Freiheit braucht Mut”!



 

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